Wann, wenn nicht jetzt?

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Meinung

55 Jahre nach dem Élysée-Vertrag müssen Deutschland und Frankreich wieder an einem Strang ziehen. Jens Althoff zum 55. Geburtstag des Élysée-Vertrages in der TAZ am Wochenende.

Paris, Unterzeichnung Elysée-VertragParis, Unterzeichnung Elysée-Vertrag – Urheber/in: Bundesarchiv, B 145 Bild-P106816 / Unknown. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

"Die deutsch-französische Freundschaft ist ein wertvolles Geschenk, das uns die Geschichte vermacht hat.“ So merkwürdig beginnt die ansonsten kluge Resolution, die der Deutsche Bundestag und die französische Nationalversammlung zum 55. Jahrestag des Élysée-Vertrags am kommenden Montag beschließen wollen. Die deutsch-französische Partnerschaft als „Geschenk der Geschichte“? Der am 22. Januar 1963 von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer unterzeichnete Élysée-Vertrag war nach den blutigen Weltkriegen und deutschen Verbrechen in Frankreich der entscheidende Ausgangspunkt für ein neues Miteinander.

Viele Menschen und Initiativen haben sich seitdem mit großer Energie und dem nötigen Feingefühl dafür eingesetzt, diese Partnerschaft auf- und auszubauen. Für gewöhnlich wird dieser Jahrestag mit verstaubten Ritualen und einigem historischem Pathos zelebriert. Am Tag danach geht es weiter wie gehabt. Das darf in diesem Jahr auf keinen Fall geschehen!"

 

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